Was man alles mit Büchern anstellen kann: Für die Allerkleinsten

Ich bin immer wieder erstaunt, was man alles mit Büchern anstellen kann und was sich schlaue Menschen einfallen lassen, um das Medium Buch in das Weltentdecken und Lernen von Babys und Kleinkindern einzubeziehen. Es gibt Fühlbücher, Klappenbücher, Gucklochbücher, Kugelbücher, Schiebebücher und und und

Eine Idee fand ich kürzlich sehr interessant. Ein kurzer Blick in die Bewertungen bei einem Internetbuchhändler wies dann aber auf ein Problem von Babyspielzeug, an das ich ich mich nur allzu lebhaft erinnere: Die Vorstellungen der Hersteller wollen partout nicht zum tatsächlichen Gebrauch, den die Babys davon machen, passen. Unsere Schnuffltücher konnten noch so viele hübsche Stofffähnchen haben, gelutscht hat unser Kind nur an den „echten“ Etiketten.

Genauso scheint es bei  „Mein erstes Buch zum Anbeißen“ zu sein. Das Pappbuch hat Plastikecken, die mit Einkerbungen und Riffelungen versehen sind. Perfekt also für 10 Monate alte, zahnende Babys. Leider war es produktionstechnisch scheinbar nur möglich, die beiden äußeren Kanten mit Plastikecken zu versehen. Die Bindungsecken weisen keinen Schutz auf, so dass sie schnell durch- und aufgeweicht sind, vom intensiven Dranlutschen … Vielleicht weicht man im Alter von 6 Monaten erst mal lieber auf Stoffbücher aus.

Regina Schwarz / Katja Senner: Mein erstes Buch zum Anbeißen. Ravensburger Verlag 2011. ab 6 Monaten. 8,99 Euro.

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