Ein Buch, das es noch nicht gibt: „Mein kleiner Fisch“ von Julia Reiter

Mein kleiner FischVor kurzem meldete sich eine Illustratorin bei mir und sie stellte mir ein Buch vor, das es noch nicht gibt. Sie möchte es ohne die Hilfe eines Verlags drucken lassen. Mir gefiel ihre Arbeit sehr gut und so möchte ich euch ihr Projekt ans Herz legen. Hier ist der Link zur Finanzierungsseite für das Buch: http://www.startnext.de/meinkleinerfisch

Neben den schönen Aquarellen und der liebevollen Gestaltung finde ich auch die Geschichte des Buchs ganz interessant: Die Illustratorin wurde inspiriert von einem Buch aus ihrer Kindheit. Sie fand als Erwachsene die Zeichnungen langweilig und das Zusammenspiel von Text und Bildern misslungen. So wollte sie aus dieser Geschichte etwas Eigenes machen.

Dieser Gedanke gefällt mir: Welches Buch aus meiner Kindheit würde ich gerne mal neu gestalten? Was würde ich anders machen? Zwar fehlen mir die gestalterischen Mittel für so eine Aufgabe, aber als Gedankenexperiment finde ich die Vorstellung ganz spannend. Da werde ich am langen Wochenende mal mein Bücherregal durchstöbern. Und ihr? Habt ihr auch ein Lieblingsbuch aus eurer Kindheit, das ihr gerne anders gestalten würdet? Ich bin gespannt auf eure Ideen!

Julia Reiter: Mein kleiner Fisch. Noch nicht erschienen. 18 Euro. ab 4 Jahren.

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Überraschungsmomente: „Mia schläft woanders“ von Pija Lindenbaum

Nun habe ich es endlich geschafft, den diesjährigen  Sieger in der Sparte Bilderbuch des Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreises 2012 zu besorgen. Im Buchhandel gab es Lieferengpässe, in den Berliner Bibliotheken waren alle Exemplare ausgehliehen. Der Preis hat also seine Wirkung gezeigt. Obwohl die Autorin eigentlich schon bekannt sein müsste. In ihrer Heimat Schweden hat sie zahlreiche Preise verliehen bekommen, ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. In Deutschland sind seit 2005 drei Bücher mit ihrer Heldin Franziska (so sollte aber eigentlich keine Heldin heißen, finde ich) erschienen. In bester Pippi-Langstrumpf-Tradition erzählt die Autorin Geschichten von starken Mädchen. So auch in „Mia schläft woanders“. Mia erlebt bei einem Übernachtungsbesuch recht gruselige Dinge und bewegt sich durch Furcht erregende Räume, von Angst ist im ganzen Buch aber niemals die Rede.

Dabei werden einige Kindererfahrungen in eine Geschichte und in Bilder verpackt, die sehr überraschend komponiert sind. Es geht um Gefühle der Fremdheit gegenüber unbekannten Menschen, Räumen und Gewohnheiten, um das Gefühl der Freundschaft, das auf eine Probe gestellt wird, um das Gefühl der Vorfreude und der großen Erwartungen an Ereignisse, die durch das Erleben selbst nicht eingelöst werden können, es geht um die Suche nach Schutz und Hilfe in der Dunkelheit. All diese Erfahrungen, die in „normalen“ Alltagsgeschichten für Kinder unter dem Begriff Angst zusammen gefasst sind, werden aufgedröselt und in einzelnen Szenen genauer betrachtet.

Es ergeben sich somit schöne Perspektivverschiebungen und Rätselhaftigkeiten. Was Cerisia, der Freundin von Mia, vertraut und lieb ist, erscheint der Besucherin unheimlich und abstoßend, wie der Hund der Gastgeberfamilie, der eine eklige Beule auf dem Kopf hat. Im Fokus bleibt dabei allerdings Mias Erleben. Ihre Freundin wird ganz schön abfällig geschildert. Auf einigen Bildern sieht ihre Nase doch sehr stark wie der Rüssel eines Schweins aus. Ihr Verhalten gegenüber dem Übernachtungsgast ist nicht gerade vorbildlich.

Die große Wohnung der Gastfamilie, die beim ersten Besuch sehr beeindruckt, auf den zweiten Blick aber einige Makel hat, wie z.B. Kaffeeflecken auf dem Sofa, erscheint als Kulisse, in der deutlich wird, wie sich Bilder von Menschen, die wir kennen lernen, ergänzen und verschieben, wenn wir in ihre Privatsphäre eingelassen werden. Diese Ergänzungen und Verschiebungen funktionieren auch wunderbar in der Korrespondenz von Text und Bild. Der Text ist an einigen Stellen ganz sparsam und  offen. Erst durch die Bilder wird deutlich, was mit den Worten gemeint sein könnte. Diese Text-Bild-Verbindung finde ich sehr gut gelungen.

So zeigt „Mia schläft woanders“ eine problematische Freundschaft, die durch Mias Fremdheitsgefühle auf eine Probe gestellt wird. Beiläufig wird dann erzählt, wie sich die Situation für Mia und Cerisia auflöst und wie die beiden Mädchen es doch noch schaffen, das Versprechen einer durchquatschten Nacht mit verrückten und gruseligen Geschichten im Dunkeln, einzulösen. Der Schlusssatz relativiert dieses positive Erlebnis sehr stark und holt eine pessimistische Sicht  in die Geschichte zurück. So habe ich als Leserin mich gefragt, wo das Mut machende Moment, das ich in der Literatur sehr schätze, versteckt ist. Ist die Geschichte nicht ein bisschen zu düster und vermittelt eine zu negative Sicht auf Freundschaft und Fremdheitserfahrungen?

Mit dieser sehr subjektiven Frage, möchte ich aber die Rezension nicht beschließen. Denn vom ästhetischen und künstlerischen Standpunkt betrachtet, denke ich, dass „Mia schläft woanders“ ein großartiges Bilderbuch ist, welches die Möglichkeiten des Genres wunderbar ausschöpft und gestaltet.

Pija Lindenbaum: Mia schläft woanders. Verlag Friedrich Oetinger 2011. ab 5 Jahren. 12,95 Euro.

Drachen überall – Drachen in der Literaturgeschichte

Copyright 2008 – Karin Dickel-Jonasch http://www.scherenschnitte-online.de

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel für ein literaturwissenschaftliches Handbuch verfasst. Das „Lexikon literarischer Symbole“ ist vor kurzem erschienen, was mir nun Gelegenheit gegeben hat, darin noch einmal zu blättern. Dabei bin ich auf den sehr schönen Artikel meiner Kollegin Claudia Lauer zu „Drachen“ gestoßen, der wunderbar ein paar unserer Buchentdeckungen aus den letzten Wochen ergänzt und ein neues Licht auf einen Lieblingsklassiker wirft.

Die Verfasserin des Lexikonartikels schreibt, Drachen seien in der Literatur Symbole des Glücks, des Destruktiven, des Bösen und der Unterwelt. Sie verkörpern innere Zustände, Entwicklungsprozesse und politische Herrschaftssysteme. Als Glücksbringer, die von einem Helden bezwungen worden sind, verschaffen sie dem Bezwinger physische Kraft, materiellen Gewinn, Weisheit sowie besondere Fertigkeiten. Sie können den Menschen als Gefährten dienen. Als Repräsentanten  des Bösen und der Unterwelt fordern sie Helden heraus und stellen sie auf eine Probe. Im Kampf mit ihnen ist Mut und Kraft gefordert. Wenn der Drachen bezwungen wurde, zeigt sich oft ein guter Kern Hässlichen, das Böse wir relativiert. In der Psychoanalyse wird der Kampf mit dem Drachen als Ereignis der Persönlichkeitsentwicklung, die zu einer Befreiung gegen regressive Mächte dient, beschrieben. Die Mächte, die Drachen repräsentieren, können z.B. das männliche-patriarchalische Prinzip oder politische Tyrannen sein.

In der Kinder- und Jugendliteratur sind Drachen sehr weit verbreitet. In unserem Lieblingsklassiker „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ kämpfen die beiden Helden gegen den Drachen Frau Mahlzahn und geben ihm nach ihrem Sieg die Chance, sich in einen goldenen Drachen der Weisheit zu verwandeln. Als Symbol der Persönlichkeitsentwicklung hatte ich diese Figur bisher schon gelesen. Nach der Lektüre des Artikels erscheint mir die politische Bedeutung aber auch sehr wichtig. Frau Mahlzahn wohnt schließlich in der Drachenstadt Kummerland, die eindeutig Merkmale eines nationalsozialistischen Staates trägt. Die Versöhnung mit dem Drachen nimmt dann aber ziemlich revisionistische Züge an, die wohl der Entstehungszeit des Buches (Ende der 1950er Jahre) geschuldet ist.

Der zweite Drachen ist mir vor kurzem in einem Antiquariat begegnet. Gezeichnet hat ihn der in Österreich lebende Illustrator Walter Schmögner. Der Drache ist eindeutig ein Glücksdrache, seine Befreiung aus der Unterwelt bewältigt er ohne die Hilfe eines Helden. Das Unglück, das er überwindet, heißt Einsamkeit und Langeweile, besiegt wird es durch einen Besuch im Zoo , wo er seine Kuntstücke vorführen  und die anderen Tiere belustigen kann. Auf dem Weg dorthin trifft er zudem eine kleine Maus, die am Ende seine Gefährtin wird. Die Geschichte des Drachen in „Das Drachenbuch“ ist wie ein Comicstrip gezeichnet. Die Bilder sind sehr charmant, fröhlich und komisch. Eigentlich viel zu schade, um sie zwischen zwei Buchdeckeln zu verstecken.

Der dritte Drachen hat uns aus dem Kindergarten heimgesucht. Gerade wünsche ich mir dringend einen Helden, der ihn besiegt! „Der kleine Drache Kokosnuss“ nervt nämlich mit seinem platten und biederen Charakter und seinen schlecht erzählten Geschichten ganz schön. Unser Sohn hat sich wohl symbolisch in die Unterwelt der Kinderliteratur locken lassen. Wie kriegen wir ihn da bloß wieder raus? Denn als Gefährten und Glücksbringer wünsche ich mir für mein Kind keine verniedlichten, kreuzbraven Wesen, die selten eigene Ideen in ihre Abenteuer einbringen.

Günter Butzer, Joachim Jacob (Hrsg.): Metzler Lexikon literarischer Symbole. Zweite Auflage. Metzler Verlag Stuttgart 2012.

Michael Ende: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Thienemann 2004. ab 6 Jahren. 14,90 Euro. (Gebunden mit Halbleinen)

Walter Schmöger: Das Drachenbuch. Insel Verlag 1969. ab 4 Jahren. Neuauflage: Residenz Verlag 2010. 8,90 Euro.

Charakterologie eines Großstädters: „Karlsson vom Dach“ von Astrid Lindgren

Da wir vor kurzem in die Großstadt umgezogen sind, wollte ich unserem Sohn gerne Geschichten vorlesen, die in einer urbanen Umgebung spielen. Bei Astrid Lindgren bin ich fündig geworden. „Karlsson vom Dach“ ist ein sehr interessanter Großstadttext, der ein heimeliges Gefühl vermittelt. Im Buch gibt es mehrere Stellen, in denen das Häusermeer schön beschrieben wird, zum Beispiel im Kapitel „Karlsson fällt ein, dass er Geburtstag hat“.

Juniabende in Stockholm sind mit nichts anderem in der Welt zu vergleichen. Nirgendwo leuchtet der Himmel in einem so seltsamen Licht, nirgendwo ist die Dämmerung so zauberhaft und so lieblich und so blau. Und in dieser blauen Dämmerung ruht die Stadt auf ihren fahlen Wassern, so als wäre sie aus irgendeiner alten Sage emporgestiegen und wäre überhaupt nicht wirklich. Solche Abende sind für einen Weckenschmaus auf Karlssons Treppenvorplatz wie geschaffen. Meistens merkte Lillebror weder vom Licht des Himmels etwas noch von einer zauberischen Dämmerung und Karlsson seinerseits scherte sich überhaupt nicht darum. Als sie nun aber hier so beisammensaßen und Saft tranken und Wecken aßen, da empfand zum Mindesten Lillebror, dass dieser Abend mit keinem anderen zu vergleichen war. Und Karlsson merkte, dass Mamas Wecken mit keinen anderen Wecken zu vergleichen waren. (S. 282)

Mit mythologisierendem Vokabular beschreibt der Erzähler die Stimmung in der großen Stadt und man könnte meinen, er fühlt sich wohl in dieser Umgebung. Wenn da nicht die Hauptfigur wäre: Karlsson vom Dach. Der „schöne, grundgescheite, gerade richtig dicke Mann in seinen besten Jahren“ mit einem kleinen Propeller auf dem Rücken und einem gemütlichen Häuschen auf dem Dach, gleich neben dem Schornstein, polarisiert und provoziert den Leser und seine Umwelt ohne Unterlass. Mit seinen nervigen Eigenschaften stellt er den Prototyp des Großstadtbewohners dar, wie er seit der Urbanisierung Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Texten und soziologischen Abhandlungen entworfen wurde. Er ist dominant, arrogant, aufschneiderisch, egoistisch, materialistisch, unzuverlässig, will immer nur Spaß haben. Kurz: Er ist ein krasser Individualist, genauso so, wie Georg Simmel den Großstädter in seinem für die Großstadtsoziologie grundlegenden Vortrag „Die Großstädte und das Geistesleben“, das erste Mal veröffentlicht 1903, beschrieben hat:

Zunächst die Schwierigkeit, in den Dimensionen des großstädtischen Lebens die eigene Persönlichkeit zur Geltung zu bringen. – Wo die quantitative Steigerung von Bedeutung und Energie [in der Großstadt] an ihre Grenze kommen, greift man zu qualitativer Besonderung, um so, durch Erregung der Unterschiedsempfindlichkeit, das Bewusstsein des sozialen Kreises irgendwie für sich zu gewinnen: was dann schließlich zu den tendenziösesten Wunderlichkeiten verführt, zu den spezifisch großstädtischen Extravaganzen des Apartseins, der Kaprice, des Pretiösentums, deren Sinn gar nicht mehr in den Inhalten solchen Benehmens, sondern nur in seiner Form des Andersseins, des Sich-Heraushebens und dadurch Bemerklichwerdens liegt – für viele Naturen schließlich noch das einzige Mittel, auf dem Umweg über das Bewusstsein der anderen irgend eine Selbstschätzung und das Bewusstsein einen Platz auszufüllen, für sich zu retten. (Online-Ausgabe des Textes: http://socio.ch/sim/verschiedenes/1903/grossstaedte.htm)

Einige weitere Eigenschaften, die Simmel dem Großstädter zuschreibt, treffen dann aber nicht auf Karlsson zu und somit bekommt der Leser eine Chance, die Nervensäge lieb zu gewinnen. So kann man ihn wohl kaum als blasiert und reserviert bezeichnen. Der kleine Mann sprudelt meist über von Ideen und schafft es, die Kinder für sich zu gewinnen. Zudem beweist er viel Geschick im Überlisten der Schurken in der großen Stadt. Und weil er Lillerbrors Freund ist, der dem Leser als ein durch und durch sympathischer Junge erscheint, lernt man die Nervensäge schätzen, genauso wie die Eltern und Geschwister in der Familie Svantesson. Und das ist die schöne Botschaft des Buches: Auf den zweiten Blick können sogar nervige Großstädter ganz nett sein!

Astrid Lindgren: Karlsson vom Dach. Zeichnungen von Ilon Wikland. Jubiläumsedition mit drei Büchern in einem Band. Verlag Friedrich Oetinger 2007. ab 8 Jahren. 9,90 Euro.

Lesung an einem Sommernachmittag: „Die Sommersprosse“ von Thomas J. Hauck und Lena Meyer

Eigentlich war heute kein Tag, um in einer Buchhandlung einer Lesung zu lauschen. Eigentlich war heute ein Tag, um an einen See zu fahren und sich dort abzukühlen. Trotzdem passte die Buchvorstellung von „Die Sommersprosse“ doch zum heutigen Tag. Vielleicht weil der Titel nach Sommer klingt. Vielleicht weil die Ilustrationen so luftig und leicht sind. Vielleicht weil die Geschichte und die Bilder nostalgische Erinnerungen wecken.

Es handelt sich doch tatsächlich um eine Liebesgeschichte, dieses Mal aber keine kitschige wie bei „Herr Anders“ von Eva Schatz und Stefanie Reich; die ich vor kurzem besprochen habe. Diese Liebesgeschichte gefällt mir richtig gut, denn es geht nicht um „Liebe auf den ersten Blick“, um die Suche nach einem perfekten Ebenbild. Es geht um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um die Wahrnehmung des Anderen. Tilli und Tim sind jedenfalls beste Freunde. Als Tilli eines Morgens entdeckt, dass ihr eine Sommersprosse auf der Nase fehlt, ist sie sehr traurig. Tim macht sich Sorgen um seine Freundin. Dann fällt beiden jedoch eine Lösung ein und ihre Freundschaft verändert sich.

Die Geschichte und die Bilder dazu wurden heute in der Buchhandlung „Nimmersatt“ in Berlin-Kreuzberg vorgestellt. Der Autor Thomas J. Hauck las die Geschichte und erzählte gemeinsam mit der Illustratorin Lena Meyer von der Entstehung des Buches sowie von der Zusammenarbeit mit dem österreichischen Verlag „Bibliothek der Provinz“, der es herausgebracht hat, obwohl deutschen AutorInnen auf dem österreichischen Markt normalerweise keine großen Chancen eingeräumt werden. Nach der Lesung konnten sich die Zuhörer auch die schönen Originalillustrationen von Lena Meyer ansehen, auf denen man gut die Collagetechnik sieht, die die Illustratorin angewendet hat. Die Ausstellung wird im August in Leipzig und im September in Lauf an der Pegnitz zu sehen sein. Weitere Termine für Lesungen und Ausstellungen sollen folgen.

Durch den lebendigen Vortrag von Thomas J. Hauck war die Lesung ein sehr kurzweiliges Vergnügen. Kinderbücher haben auch meistens den Vorteil, dass sie schnell vorgelesen sind. So blieb noch genügend Zeit für einen Sommergenuss: eine große Kugel Heidelbeereis!

Thomas J. Hauck und Lena Meyer: Die Sommersprosse. Bibliothek der Provinz 2011. keine Altersangabe des Verlags, ab ca. 8 Jahren. 15 Euro.