Ein Buch, das es noch nicht gibt: „Mein kleiner Fisch“ von Julia Reiter

Mein kleiner FischVor kurzem meldete sich eine Illustratorin bei mir und sie stellte mir ein Buch vor, das es noch nicht gibt. Sie möchte es ohne die Hilfe eines Verlags drucken lassen. Mir gefiel ihre Arbeit sehr gut und so möchte ich euch ihr Projekt ans Herz legen. Hier ist der Link zur Finanzierungsseite für das Buch: http://www.startnext.de/meinkleinerfisch

Neben den schönen Aquarellen und der liebevollen Gestaltung finde ich auch die Geschichte des Buchs ganz interessant: Die Illustratorin wurde inspiriert von einem Buch aus ihrer Kindheit. Sie fand als Erwachsene die Zeichnungen langweilig und das Zusammenspiel von Text und Bildern misslungen. So wollte sie aus dieser Geschichte etwas Eigenes machen.

Dieser Gedanke gefällt mir: Welches Buch aus meiner Kindheit würde ich gerne mal neu gestalten? Was würde ich anders machen? Zwar fehlen mir die gestalterischen Mittel für so eine Aufgabe, aber als Gedankenexperiment finde ich die Vorstellung ganz spannend. Da werde ich am langen Wochenende mal mein Bücherregal durchstöbern. Und ihr? Habt ihr auch ein Lieblingsbuch aus eurer Kindheit, das ihr gerne anders gestalten würdet? Ich bin gespannt auf eure Ideen!

Julia Reiter: Mein kleiner Fisch. Noch nicht erschienen. 18 Euro. ab 4 Jahren.

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Bilder, Bilder, Bilder: Die Lange Nacht der Illustration

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

Am 31. August fand in Berlin die „Lange Nacht der Illustration“ statt. Mehr als 100 Illustratoren öffneten ihre Ateliers oder brachten ihre Werke in Buchläden, um sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In den Stadtteilen Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln, Pankow, Mitte und Schöneberg befanden sich Stationen. Ich machte mich zuerst auf den recht weiten … Weiterlesen

Theater, Comic, Lied, Film – eine Mediencollage aus der Vor-Internet-Zeit: „Kiebich und Dutz“ von Friedrich Karl Waechter

Eine kleine Anekdote vorweg: Ich habe das Buch in einem Antiquariat entdeckt. Die Buchhändlerin fragte mich, warum ich das Buch kaufen würde. Ich erzählte ihr von meinem Interesse für historische Kinderbücher. Sie meinte dann zu mir, sie hätte geahnt, dass dieses Buch niemand für seine Kinder kaufen würde. Und sie hat Recht: Dieses Buch einem Kind zu vermitteln, ist wahrscheinlich eine schwierige Aufgabe, denn es ist sehr historisch und hat nicht mehr viel mit unserer heutigen Medienrealität zu tun. Vielleicht finde ich doch noch eine Verwendung für meinen Sohn, denn die Geschichte gefällt mir sehr gut. Außerdem hat sie mein literaturwissenschaftliches Interesse inspiriert und mir einige aufregende Entdeckungen beschert.

Aber nun der Reihe nach: „Kiebich und Dutz“ ist eigentlich ein Theaterstück. Es hatte seine Uraufführung 1979 im Frankfurter Schauspielhaus. Aus dem Stücktext, Fotos vom Bühnengeschehen, Zeichnungen und einem Comic von F.K. Wächter sowie Noten ist eine Collage, eine intermediales Gesamtkunstwerk in Buchform, entstanden und ebenso 1979 erschienen. Von dieser Medienmischung war ich beim ersten Mal Lesen und Schauen komplett erschlagen. Ich hatte den Eindruck, es handelte sich um eine sehr, sehr komplizierte Geschichte, die schwer verständlich sei. Erst langsam dröselte sich für mich die Collage auf und fügte sich zu einem Gesamtbild.

Die beiden Freunde Kiebich und Dutz leben in einem Kasten. Kiebich liest in einem Comic mit dem Titel „Rakis Reise in die Welt“ und ist begeistert von der Geschichte. Er beschließt, ebenso wie der Held, Abenteuer in der Welt außerhalb des Kastens zu erleben. Er möchte gerne seinen Freund Dutz mitnehmen, doch der hat zu viel Angst und bleibt lieber in seinem kuscheligen Kissenberg versteckt. Kiebich macht sich allein auf den Weg und begegnet zuerst einem Reklamepfeil, der anzeigt, dass in Dr. Potters Gruselbahn ein Einlasskontrolleur gesucht wird. Kiebich lässt sich auf dieses Angebot ein und gerät in die Fänge des ausbeuterischen Dr. Potter, der totale Kontrolle über seinen Angestellten ausüben will. Kiebich möchte ausbrechen aus seiner stumpfen Tätigkeit und der Herrschaft des Dr. Potter, verstrickt sich aber immer mehr und wird schließlich seiner Augen und Ohren beraubt. Sein Freund Dutz spürt, dass es Kiebich schlecht geht und er macht sich auf den Weg, ihn zu suchen. Bald gelangt er zu Dr. Potters Gruselbahn, kann den Schurken besiegen und Kiebich befreien.

Es geht also vorrangig darum, wie die beiden Freunde Kiebich und Dutz die Welt entdecken. Die beiden sind sehr unterschiedlich: Kiebich ist neugierig, mutig, fast ein bisschen zu ungestüm. Dutz ist ängstlich, gemütlich und sehr herzlich. Insbesondere Dutz entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr stark weiter: Er wird mutiger und erobert langsam die Welt. Mit ihm erlebt man als Leser und Zuschauer die Entwicklungsetappen eines Kindes. Kiebich hingegen hat die Rolle des Erziehers inne, der seinem Schützling die Welt zeigt. Am Ende kehren sich die Aufgaben der beiden um, denn Dutz befreit Kiebich. Damit enthält das Stück schöne Botschaften, die auch sehr präzise und explizit formuliert sind. Die Beschreibung der Freundschaft der beiden Geschöpfe, die im Laufe der Geschichte Höhen und Tiefen erlebt und am Ende als enges Band erscheint, regt zum Nachdenken über Freunde an. Das Motiv des Hinausziehens in die Welt, die erst einmal nur im Kopf und in einem Comic existiert, thematisiert das Verhältnis von Medien und Realität. Im Stück heißt es: „Ein Buch ist ein Buch, aber die Welt ist die Welt“.

Vertieft wird diese medienkritische Haltung in einem Film, der 1987 nach der Vorlage des Theaterstücks mit den Schauspielern aus dem Stück (Michael Altmann und Heinz Kraehkamp) gedreht wurde. Im Film gerät Kiebich nicht durch eine bedrohliche und kontrollierende Arbeitswelt in Gefahr, sondern durch eine Musikmaschine. Diese verführt ihn durch ihre geheimnisvollen Töne auf „Knopfdruck“ und verschlingt ihn mit Haut und Haaren. So wird die im Stück angedeutete Medienkritik noch deutlicher und zwar in einem stärker technisierten Medium als es das Theater ist. Diese Wendung hat mich sehr überrascht, denn sie scheint mir paradox.

Ich bin neugierig, was das Schauspiel Frankfurt aus diesen beiden Lesarten und dem großartigen Kindermedienexperiment von F.K. Waechter macht. Zufälligerweise steht „Kiebich und Dutz“ im Frühjahr 2013 dort auf dem Spielplan.

Friedrich Karl Waechter: Kiebich und Dutz. Mit Fotos von Rainer Drexel und Zeichnungen von Friedrich Karl Waechter. Diogenes Verlag 1979. ab 6 Jahren. Nur noch antiquarisch erhältlich.

Hier gibt es nähere Informationen zum Film.

Und hier die Ankündigung auf dem Spielplan des Frankfurter Schauspiels. Falls ihr irgendwo weitere Aufführungen angekündigt findet, würde ich mich sehr über Hinweise dazu freuen.

Begegnung mit einem sehr merkwürdigen Hasen: „Die Geschichte vom Hasen“ von Kurt Schwitters

Der Osterhase kommt bald vorbei. Ich wollte euch heute noch einen anderen, ebenso besonderen Hasen vorstellen. Seine Geschichte beginnt folgendermaßen: „Es war einmal ein Hase, der war braun, hatte lange Haar und lange Ohren, einen kurzen Schwanz und hüpfte um die Ecke. Er hüpfte auch dann um die Ecke herum, wenn gar keine Ecke da war. Doch eigentlich war er gar nicht braun, sondern rosa, und seine Haare waren eigentlich kurz, sein Schwanz geringelt, und er hüpfte eigentlich überhaupt nicht, sondern grunzte und wühlte im Schlamm …“

So verwandeln sich zuerst einzelne Körperteile und Eigenschaften bis dann aus dem jeweiligen Tier ein ganz Neues geworden ist und ein lustiges Spiel mit Fantasiewesen sich entwickelt hat. Schwitters surreal-groteske (Un)-sinnsprosa von 1925 wirft Fragen nach der Identität von Lebewesen auf: Ab wann verändert sich eine Person so sehr, dass sie nicht mehr als die erkannt wird, die sie zuvor darstellte? Was sind die charakteristischen Eigenschaften von Persönlichkeiten, die ihre Identität ausmachen? Gibt es so etwas wie Identität überhaupt?

Insofern stellt die „Geschichte vom Hasen“ ein spannendes Gedankenexperiment dar, dass in der Bilderbuchausgabe meiner Meinung nach leider nicht sehr gut umgesetzt ist. Die Illustrationen von Carsten Märtin erscheinen mir recht unoriginell und lieblos. Der Hase z.B. schaut so traurig und belämmert drein, dass man Mitleid mit ihm bekommt, dabei würde der Text eine fröhlichere zeichnerische Umsetzung, die seinen spielerischen Charakter unterstreicht, doch nahe legen. Ich würde mich also freuen, wenn ein begabter Zeichner sich dieser schönen experimentellen Geschichte annehmen und mehr aus ihr herausholen würde. Das wäre ein schönes Ostergeschenk für das nächste Jahr.

Kurt Schwitters: Die Geschichte vom Hasen. Mit Illustrationen von Carsten Märtin. Lappan Verlag 2001. ab 5 Jahren. 9,95 Euro.


Fabelhafte Wesen (zur Unterhaltung kunstbegeisterter Mütter): „Bilderbuch“ von Hanna Höch

Dieses Buch ist ein Schatz! Und dieser Schatz ist dieses Mal nicht für kleine Piraten, sondern eher für die Mütter der Seeräuber, die gerne träumen und sich mit Kunst beschäftigen.

Die Künstlerin Hanna Höch (1889-1978), die vom Dadaismus in den 1920er Jahren geprägt war und mit vielen verschiedenen künstlerischen Techniken arbeitete, stellte dieses Album mit 19 Collagen und Versen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen. Es zeigt eine fantastische Welt, die von märchenhaft exotischen Pflanzen und Tieren bevölkert ist. Einzelne Tiere werden in den Reimen mit ihren Schwächen und Eigenheiten, die menschliche Wesensmerkmale aufnehmen und kleine zwischenmenschliche Geschichten erzählen, vorgestellt, z.B. die „Rennquicke“:

„Den ganzen Tag ist sie in großer Eile / und man weiss nicht recht warum. / Doch ist sie es nicht aus Langeweile –/ es geht was in ihr um. / Ein wunderfeines Wollgenist / hält sie versteckt am Wiesenrain / das voller, voller Sorgen ist / – voll tausend kleiner Quickrennlein.“

So gibt es ein noch einige andere Mütterfiguren, aber auch alte Ehepaare, falsche Schlangen und einsame Vögel zu bestaunen. Spannend erscheint mir die Frage, warum die Künstlerin das Werk ausgerechnet „Bilderbuch“ genannt hat, wo diese Bezeichnung doch sehr an ein bestimmtes Genres erinnert. Für Hanna Höch stellte die Collagensammlung eine „Zweck-Arbeit“ dar, die „etwas Brot ins Haus bringen sollte“, so beschreibt es die Herausgeberin in der Neuauflage. Die Künstlerin bot das Buch verschiedenen Verlagen an. Die Bilder und Texte erschienen den Verlegern jedoch zu komplex. Es konnte erst 1985 in einer bibliophilen Ausgabe erscheinen.

Kinder kann man sich tatsächlich schwer als Zielgruppe vorstellen, wenn man das Buch durchblättert. Aber vielleicht hatte Hanna Höch noch eine andere Meinung von der kindlichen Bilderwelt und Auffassungsgabe als wir heute?

Hanna Höch: Bilderbuch. The green box 2008. 24,00 Euro.

„Ein Monat – ein Buch“: Frühjahrsneuerscheinungen

Der Eis-Winter hat sich wieder zurück gezogen, da wird es Zeit für einen Frühjahrsausblick. Deshalb habe ich die Kataloge von Verlagen mal durchstöbert und nach spannenden Titeln Ausschau gehalten. Mal sehen, ob sie halten, was sie versprechen …

Los geht‘ s Ende Januar mit einem Sachbuch:

Atelier Flora: Alles Farbe! Beltz&Gelberg Januar 2012. ab 4 Jahren. 13,95 Euro.

Und dann wird’s im Februar nass und fischig:

Martin Baltscheit, Ulf K.: Der Philosofisch. Bloomsbury Februar 2012. ab 4 Jahren. 8,95 Euro. und gleich dazu die Fortsetzung …

Martin Baltscheit, Ulf K.: Neues vom Philosofisch. Bloomsbury Februar 2012. ab 4 Jahren. 8,95 Euro.

Von den Fischen ist es nicht weit bis zu Seeungeheuern im März:

John Fardell: Der Tag, an dem Louis gefressen wurde. Moritz Verlag März 2012. ab 4 Jahren. 12,95 Euro.

Und zum Abschluss im April noch ein paar niedliche Vögel:

Germano Zullo: Wie die Vögel. Illustriert von Albertine. Carlsen Verlag April 2012. ab 4 Jahren. 12,90 Euro.

P.S. Die Altersangaben sind bei den Neuerscheinungen eher mit Vorsicht zu genießen.

Vorlesen ohne Text: „Die ganze Welt“ von Antonin Louchard und Katy Couprie

Ich glaube, ich bin ein ziemlicher Wortmensch und keine gute Bildervorleserin. Mit Wimmelbüchern und Bilderbüchern ohne Text habe ich so meine Schwierigkeiten: Ich habe gerne vorgegebene Worte zum Vorlesen, denn ich muss mir eh den ganzen Tag Erklärungen und Antworten auf „Warum?-Fragen“ ausdenken. Da bin ich ganz dankbar, wenn ich „nur“ vorlese und mich auf das verlassen kann, was geschrieben steht. Zudem scheint mein „Wortefindungsareal“ im Gehirn blockiert zu sein, sobald es zu viele Bilder gibt. Warum sollte ich etwas beschreiben, was man doch schon im Buch sehen kann?

Außerdem finde ich die Situation unangenehm, wenn ich meinem Kind dauernd Fragen stellen muss, um eine Unterhaltung über das Buch in Gang zu bringen: „Und was ist das? Und was siehst du da?“ Das erinnert mich zu sehr an Schulstunden. Aber wahrscheinlich ist das auch eine Altersfrage. Inzwischen stellt unser Sohn selbst viele Fragen zu Büchern. So macht das Anschauen von Bilderbüchern ohne Text inzwischen auch mir mehr Spaß. Allerdings habe ich scheinbar die Veranlagung zur Wortliebhaberin an unseren Sohn weitergegeben. Er schaut sich fast nie Bücher allein an, ohne dass ich ihm vorlese. Dafür liebt er es, sich Geschichten zu erzählen zu lassen, und zwar ohne Bücher und Bilder.

Habt ihr schon ähnliche Beobachtungen gemacht: Seid ihr Bilder- oder Wortmenschen? Und überträgt sich diese Vorliebe auf eure Kinder?

Trotzdem versuche ich ein wenig, ihm die Welt der Bilder nahe zu bringen. Mein bisheriges Lieblingsbuch ohne Text ist „Die ganze Welt“ von Antonin Louchard und Katy Couprie. Hier sind die Bilder assoziativ angeordnet, nach dem Prinzip „ein Motiv  – ein Bild“, und mit vielen verschiedenen Bildtechniken gestaltet. Das Buch beginnt zum Beispiel mit der Zeichnung eines Stuhls, auf der nächsten Seite folgen verschiedene Arten von Sitzgelegenheiten und wiederum auf der nächsten Seite ein Töpfchen, auf dem ein Kind sitzt. Dann eine Toilette, dann ein Abfluss, dann ein Schwamm, dann eine Flasche mit Spülmittel, dann ein Spülbecken, in dem eine Milchflasche schwimmt, dann Utensilien zum Frühstück, dann eine Kuh, dann eine Wiese, dann ein Bart, und so weiter und so weiter. Fotos wechseln sich ab mit Collagen, mit Zeichnungen, mit Scherenschnitten. Zahlreiche Möglichkeiten, die Welt abzubilden, werden so ausprobiert. Es macht Spaß zu überlegen, wie die Bilder zusammenhängen. Mit 256 Seiten hält dieser Spaß auch ziemlich lange an.

Manchmal sind einzelne Bilder sehr gewöhnungsbedürftig und entsprechen nicht den gewohnten Darstellungskonventionen, z.B. sind einige Szenen mit Puppen aus Pappmaché nachgestellt und fotografiert. Diese Puppen sehen sehr merkwürdig aus. Diese Merkwürdigkeiten führen aber dazu, dass man nicht nur über die Zusammenhänge zwischen den Seiten, sondern auch über einzelne Bilder nachdenkt. Hier zeigt sich auch ein großer Vorteil, den Bilderbücher ohne Text haben können: Man kann sie immer wieder anders einsetzen. Und mit dem Alter der Kinder verändert sich auch die Benutzung des Buches. Interessant ist dabei auch zu beobachten, wie sich die Vorlieben wandeln. Als mein Sohn mit 2 Jahren das Buch durchblätterte, liebte er das Foto von einem Jungen mit einer großen, roten Brille. Inzwischen überblättert er das Foto und schaut sich fasziniert die Autowerkstatt an. Die „vorgeschriebene Benutzung“, also eine Diskussion über die Bilder, funktioniert scheinbar erst ab einem Alter von 4 Jahren.Das Durchblättern, Anschauen und die Erzählungen zu den Seiten machen aber auch schon kleineren Kindern Freude.

Katy Couprie und Antonin Louchard: Die ganze Welt. Gerstenberg Verlag 2001. ab 4 Jahren. 15,90 Euro.